Stadtrundfahrt Cusco und ein Besuch der Ruinen

Besuch des Hauptplatzes, Besichtigung der Kathedrale und des Sonnentempels oder Korikancha. Hier haben wir einen gemütlichen Spaziergang im Bezirk von San Blas, Wiege der bekanntesten Künstler und Handwerker Cuscos, gemacht.

Dabei haben wir auch die wunderschöne Kirche von San Blas mit ihrer beeindruckenden Kanzel, eine Filigranarbeit aus Holz, besucht. Ferner besuchen wir einige der Werkstätten der Handwerker, welche sich auf dem kleinen Hauptplatz von San Blas befinden. Am Rückweg werden wir die Strasse Hatunrumiyoc passieren, wo wir den Stein mit den 12 Ecken besichtigen werden. Dann setzen wir unsere Rundfahrt ausserhalb der Stadt fort, wo wir die Inkaruinen Kenko, Tambomachay, Puca Pucara und die beeindruckende Festung von Sacsayhuamán besichtigen, welche strategisch auf einem Hügel errichtet wurde und über Cusco dominiert. Die Festung wurde berühmt für ihre enormen Steine, die mit einer erstaunlichen Präzision miteinander verbunden sind und die äusseren Wände des Komplexes bilden. Einige dieser Steine sind höher als 9m und wiegen mehr als 350 Tonnen.

Tagesausflug zum Heiligen Tal der Inkas

Ausflug in das heilige Tal der Inka. Wir besuchen die Inkazitadelle von Pisac, eine wichtige archäologische Stätte, wo wir das astrologische Observatorium, die herrlichen Wände, die Türme und die Sonnenuhr oder Intihuatana besichtigen.

In Pisac haben wir die Gelegenheit den typischen farbenfrohen Indiomarkt zu besuchen, welcher jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag stattfindet. Hier konnten wir auch die Bräuche der Bevölkerung an einem typischen Markttag kennenlernen. (Sonntags wird die Messe in Quechua, die Sprache der hiesigen Bevölkerung, gehalten). Am Nachmittag, am Weg zu der Festung und Zitadelle von Ollantaytambo, fahren wir durch die Städte Calca und Urubamba. Die Festung von Ollantaytambo wurde errichtet, um den Eingang in das Tal zu bewachen und vor möglichen Invasionen der Urwaldbevölkerung zu schützen. Diese Anlage besteht aus mehreren übereinanderliegenden Terrassen. Ferner haben wir Gelegenheit durch die schmalen Strassen des Dorfes zu spazieren und gewinnen so einen Einblick in dieses militärische, religiöse und kulturelle Zentrum der Inka.

Auf dem Rückweg nach Cusco werden wir auch das malerische Dorf Chinchero besuchen, wo sich die Reste der königlichen Hacienda des Tupac Inka Yupanqui befinden. Ferner besichtigen wir die gut erhaltene inkaische Mauer am Hauptplatz, den wunderschönen, kolonialen Tempel mit interessanten Fresken im Säulengang. Dieser Tempel wurde über den Resten eines ehemaligen Inkagebäudes errichtet.

Maras und Moray

Maras und Moray sind zwei Dörfer auf dem Hochplateau zwischen Cusco und dem Urubambatal. In Moray befindet sich eine „landwirtschaftliche Versuchsanstalt“ der Inkas. Sie haben natürliche Senken in der Landschaft benutzt, um mehrere Kessel entstehen zu lassen, die terassenförmig ausgebaut wurden. Auf diesen Terassen wurden Experimente mit Pflanzen gemacht, die unterschiedliche Temperaturen beanspruchen. Diese konnten durch den Kessel erreicht werden, so daß auch Nutzpflanzen aus dem Dschugel untersucht werden konnten. In Maras wird noch heute Salz gewonnen. Dazu wird ein sehr salzhaltiger Bach in ein an einem Hang gelegenes System von Becken geleitet. Durch die große Hitze verdunstet das Wasser nach wenigen Tagen und übrig bleibt das Salz, welches wie Tausalz aussieht. Die Frauen stehen in diesem Salzwasser und schöpfen das Salz ab.

Inka Trail Wanderung

Nach dem Frühstück starten wir unsere Wanderung. Es beginnt nun der anstrengenste Teil der Strecke. Wir wandern 3 Stunden steil bergauf, bis wir den ersten Pass, Warmiwañusca oder auch „Pass der toten Frau“ genannt, erreichen. Dieser Pass liegt auf ungefähr 4200m Höhe. Hier geniessen wir nicht nur den schönen Ausblick auf das unglaubliche Panorama dieses Gebietes, sondern auch die Genugtuung den Gipfel erreicht zu haben. Nach einer kurzen Rast wandern wir nun abwärts bis wir Pacamayo erreichen. Hier werden wir unser Zeltlager aufschlagen. Abendessen und Übernachtung im Zeltlager.

Wir hatten an diesem Tag den einzigen Regentag im Urlaub. Am Pass war es dann Schneeregen. Natürlich war das nicht angenehm, aber ob volle Sonneneinstrahlung besser ist? Ponchos kann man noch in Chilca kaufen, ebenso wie Wanderstöcke. Wir hatten auch Regenhosen dabei, ebenso wie unsere Teleskop-Stiks, die sich besonders am nächsten Tag bewährt haben.

Tag 2

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Wanderung am Inkatrail fort. Nach 45 Minuten erreichen wir den zweiten Pass dieser Strecke (3.850m). Wir machen eine kurze Besichtigung des archäologischen Komplexes von Runkurakay und besuchen anschliessend die Zitadelle von Sayacmarca. Danach setzen wir unsere Wanderung Richtung Puyupatamarca fort. Hier werden wir rasten und mittagessen.
Am Nachmittag wandern wir Richtung Wiñaywayna, und besichtigen diese wunderschöne inkaische Zitadelle. Abendessen und Übernachtung dann wieder im Zeltlager.

InkaTrail: Machu Picchu

Nach dem Frühstück starten wir nun den letzten Teil unserer Wanderung in Richtung der berühmten Inka Zitadelle von Machu Picchu. Nach gut einer Stunde Wanderung durch den Wald erreichen wir Inti Punko, das Sonnentor. Hier haben wir einen ersten herrlichen Blick auf die archäologische Stätte Machu Picchu. Nach dem Kontrollpunkt betreten wir die Zitadelle Machu Picchu und starten unsere geführte Tour von ca. drei Stunden durch die Anlage. Wir besichtigen während unserer Tour durch die archäologische Stätte die wichtigsten Monumente, wie den Hauptplatz, die Sonnenuhr, die königlichen Zimmer, den Tempel der drei Fenster und den Friedhof. Danach steht Zeit zur freien Verfügung. Anschliessend fahren wir mit dem Bus nach Aguas Calientes. Übernachtung in Aguas Calientes.

Wecken ist an diesem Tag bereits um 4 Uhr, danach Frühstück und Aufbruch im dunkeln. (Headset-Lampe nicht vergessen). Der Marsch wird dann einregelrechter Eilmarsch, um vor Sonnenaufgang ca. 7 Uhr am Ziel zu sein. Wir hatten an diesem Tag Glück: Machu Picchu war nicht in den Wolken. Auf dem Inka-Trail sind natürlich viele Leute (Touristen und die Träger) unterwegs. Alles in allem war es sehr anstrengend, aber eine Herausforderung.

Machu Picchu ist zwischen 10 und 14 Uhr relativ stark besucht. Danach wird es wieder ruhiger. Aus diesem Grund war es gut, daß wir erst einen Tag später mit dem Zug nach Cusco zurückgefahren sind und somit noch den Nachmittag in Machu Picchu genießen konnten. Den nächsten Tag in Aguas Calientes haben wir zur Erholung vom Trail vergammelt. Aguas Calientes ist ein Nest entlang des Schienenstrangs nach Cusco, aber durchaus sehenswert.

Ankunft in Puerto Maldonado

Transfer zum Flughafen in Cusco. Nach der Ankunft unseres Fluges in Puerto Maldonado (von Cusco 25 Minuten) werden wir am Flughafen vom einem speziell ausgebildeten Reiseleiter abgeholt. Transfer zum Hafen in Puerto Maldonado. Hier starten wir die Bootsfahrt am Fluss Tambopata zur Lodge. Unterwegs konnen wir eine Veränderung der Vegetation wahrnehmen: von bearbeiteten, landwirtschaftlich genützten und abgeholzten Flächen zum Urwald. Essen am Boot. Bei Ankunft in dem Hotel erhalten wir ein Willkommensgetränk und werden dem Personal des Lodge vorgestellt.

Am Nachmittag machen wir einen Einführungsspaziergang durch den Wald hinter der Tambopata Jungle Lodge (Pfad Nr.2). In diesem Teil des Waldes dominieren riesige Kastanienbäume und Chihuahuaco- Bäume. Die Säugetiere, die man auf diesem Pfad beobachten kann, sind: Affen „Mono Pichico oder Leoncillo“, Capuchinos Marrones, Mono Martin, Agutis, Pacas, Schmetterlinge (Azul-Morpho), Trogones, Tukane und viele andere Vogelspezien.

Wanderung zum See Condenado

Nach dem Frühstück sehr früh am Morgen fahren wir ein kurzes Stück mit dem Boot den Fluss entlang bis zu einem Pfad. Hier starten wir unsere Wanderung in Richtung des Sees Condenado 1 und 2. Diese Seen sind natürliches Habitat für sehr viele Vogelspezien und Wassertiere. So lebt hier zum Beispiel eine Familie von Riesenottern oder Biberratten, die von den Besuchern beobachtet werden können. An diesen Seen gibt es auch unzählig viele Vogelspezien wie: Reiher „Atigragas“, weisse Reiher, Tuqui tuqui, Shanshos und viele andere. Vergessen Sie nicht Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mitzunehmen, um sich vor der Sonne zu schützen, da es an diesem See keinen Schatten gibt. Danach Rückfahrt zur Lodge. Mittagessen.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um die nähere Umgebung der Lodge auf eigene Faust oder mit einem Guide zu erforschen, oder um sich auszuruhen oder um am Gallucunca, ein kleiner Fluss in der Nähe der Lodge, zu baden. Am Abend begeben Sie sich mit dem Boot auf die Suche nach Kaimanen und anderen Nachttieren. Übernachtung in der Lodge.

Wanderung zum Sachavacayoc See

Sehr früh am Morgen fahren Sie mit dem Boot flussabwärts bis zu einem Pfad, wo Sie Ihre Wanderung beginnen. Dieser Weg führt Sie zum spektakulären Sachavacayoc See. Man muss Bäche und sumpfiges Gebiet überqueren, um schliesslich zum riesigen Baum Lupuna (König des Urwaldes) zu gelangen. Während der Wanderung wird Ihnen Ihr Guide verschiedene Aspekte des tropischen Regenwaldes und seiner Tierwelt erklären. Beim See ist es möglich den schwarzen Kaiman zu sehen und die Seeotter oder Biberratten zu beobachten. Danach kehren Sie zur Lodge zurück. Mittagessen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Sie können sich in der Lodge ausruhen oder am Fluss in der Nähe der Lodge baden.

Busfahrt von Cusco nach Puna

Früh am Morgen beginnt unsere 10 stündige Busfahrt nach Puno. Unterwegs halten wir bei der Lagune Warcarpay und können das wunderbare Panorama der Berge betrachten. Nahe der Lagune besuchen wir die Pre-Inka Zitadelle von Pikillacta, auf Quechua „Stadt der Flöhe“, es ist eines der spektakulärsten Zentren der Warikultur, welches aus mehr als 700 Strukturen und Wänden von beinahe 12m Höhe besteht.

Wir fahren weiter zu der typischen andinen Stadt Andahuaylillas und besichtigen dort die wunderschöne Kapelle, welche aufgrund ihres herrlichen Reichtums an kolonialer Kunst und Wandgemälden, auch Sextinische Kapelle genannt wird. aufgrund ihres herrlichen Reichtums an kolonialer Kunst und Wandgemälden, die Wände, die Sockel, die Dächer und Portale bedecken. Unterwegs halten wir in Racchi, wo wir das spektakuläre Heiligtum der Inka, errichtet unter Inka Pachacutec und gewidmet dem grossen Gott der Inka, Wiracocha, besichtigen. Die zentrale Wand besteht aus Steinen, die anderen Wände bestehen aus Lehmziegel (adobe). Der Tempel hat auch zwei seitliche Säulen. In der Umgebung desTempels befinden sich mehrere Gebäude, die als Häuser oder Lager benutzt wurden.

Unterwegs werden wir Herden von Vicuñas und Lamas sehen. Auf unserem Weg Richtung Süden fahren wir an der Gebirgskette des Vilcanota vorbei, wo wir Gelegenheit haben die schneebedeckten Gipfel der „La Raya“ und „Kunurana“ zu betrachten. Später fahren wir entlang der Hochebene von Collao und machen Halt in der Stadt Ayaviri, ein wichtiges Zentrum für Viehzucht und Textilindustrie. Mittagsbuffet an einem ruhigen und freundlichen Ort, wo wir uns auch an der regionalen kulinarischen Kunst erfreuen können. Nach unserer Ankunft in Puno, Transfer zum ausgewählten Hotel.

Das ist keine Linienbusfahrt, sondern eine Reise-Tour für Touristen. Busunternehmen: Cruz del Sur.

Die schwimmende Insel der Uros im Titikakasee

Früh am Morgen starten wir unseren unvergesslichen Bootsausflug am Titikakasee und besuchen zuerst die schwimmenden Insel der Uros. Die Uros sind ein altes Volk am Titikakasee, das auch als Stamm „Acuatica“ bekannt ist. Das Volk der Uros konstruiert seine Inseln indem es in regelmässigen Abständen die am See wachsenden Rohrkolben aufeinanderschichtet. Dasselbe Material wird auch für die Konstruktion der Häuser und Boote verwendet. Weiter geht unser Ausflug zur Insel Taquile, die vom Volk der Quechua bewohnt wird. Die Bewohner von Taquile haben von Generation zu Generation ein sehr effizientes soziales System entwickelt. Bewundernswert ist auch ihre Strickkunst. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant auf Taquile, wandern wir zu den archäologischen Stätten, die sich auf den Hügeln der Insel befinden. Am Nachmittag kehren wir nach Puno zurück. Transfer zum Hotel.

Obwohl das Leben auf den Inseln nur für die Touristen stattzufinden scheint, sind die Inseln und auch der See unbedingt sehenswert. Die Überfahrt auf dem See dauert jeweils ca. 3 Stunden. Auf dem Oberdeck benötigt man warme Sachen und eine Mütze.

Grabtürme von Sillustani

Früh am Morgen fahren wir zu den 30 Minuten von Puno entfernt liegenden Grabtürmen von Sillustani. Die zylinderförmigen Mausoleen wurden vom Volk der Aymara als Grabstätte ihrer hohen Priester verwendet. Die Schönheit der Landschaft wird durch die gegenüber der Grabtürme liegende Lagune Umayo noch reizvoller. Hier haben wir Gelegenheit auch typische Vögel der Region zu beobachten. Rückfahrt zum Hotel in Puno.

Bei uns begann die Tour erst gegen 15 Uhr. Das sollte man vermeiden, da am Nachmittag die Foto-Lichtverhältnisse nicht besonders vorteilhaft sind.

Stadtrundfahrt durch Arequipa

Am Vormittag Stadtrundfahrt in Arequipa. Wir besichtigen: den Hauptplatz, einer der Schönsten in Peru; die Kathedrale, ein Beispiel der peruanischen Architektur des 19. Jahrhundert, sie beherbergt herrliche Schätze aus Gold und Silber; „La Compañia“, eine alte Jesuitenkirche, eine der schönsten Kirchen in Arequipa mit einer wunderbaren Fasade und Säulen mit spiralförmigen Schnitzarbeiten, Kronen aus Lorbeer, Blumen, Vögel, ect. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass der europäische Einfluss seine Grenzen hatte – die Engel haben indigene Gesichter und einer der Engel trägt eine Krone aus Federn.

Jesuitenkirche La Compañia

Anschliessend besuchen wir das Kloster von Santa Catalina, eine kleine Stadt des 17. Jahrhundert; dieser erstaunliche Ort wurde erst 1970 nach 400 Jahren Klausur für Besucher geöffnet. Santa Catalina vermittelt den Besuchern einen Einblick über vier Jahrhunderte Geschichte. Wir können die zahlreichen Innenhöfe und Gärten, die Küche, die Zimmer der Sklaven und die Waschplätze aus Stein besichtigen. Die Anforderungen für den Eintritt in dieses Kloster waren die strengsten Perus. Heute leben ungefähr 20 Nonnen in jenem Teil des Klosters, der ehemals bis zu 500 Nonnen beherbergte.

Die Stadtrundfahrt ist eigentlich ein Stadtrundgang, denn alles liegt dicht beieinander. Die eingeschlossene Klosterbesichtigung kam viel zu kurz. Man sollte schon dafür mehr als 2 Stunden Zeit haben. Die gesamte Stadtrundfahrt ist jedoch nur auf 3 Stunden ausgelegt. In Arequipa betreut INKA-WASI die Gäste nicht selbst, sondern beauftragt eine andere Gesellschaft (Santa Catalina Tours). Dieser fehlen aber insbesondere im Operating noch Erfahrungen (Pünktlichkeit und Organisation). Darauf sollte man besser verzichten und auf eigene Faust an einem ganzen Tag die Stadt und das Kloster erkunden und sich einen Colca-Canyon-Anbieter suchen.

Ausflugsfahrt zum Canon del Colca

Früh am Morgen starten wir unsere beeindruckende und schöne Halbtagesfahrt mit dem Bus in Richtung Colca Canyon (Cañón del Colca), einer der tiefsten Canyons der Welt (3.400m tief). Wir fahren durch die „Pampa Cañahuas“ im Nationalpark der „Aguada Blanca“, Lebensraum der Vicuñas und Alpacas (südamerikanische Kamelide). Unterwegs sehen wir auch prekolumbine Terrassen, die heute noch von den einheimischen Collaguas benützt werden. Box Lunch. Übernachtung im ausgewählten Hotel im Colca Canyon. Optional: Ausflug zu den Thermalquellen „La Calera“.

Kreuz des Kondors

Sehr früh am Morgen starten wir unseren Ausflug zum „Cruz del Condor“, wo wir Gelegenheit haben den grössten Raubvogel der Welt in freier Natur zu beobachten. Auf unserem Rückweg besuchen wir die Dörfer Yanque, Coporaque, Achoma und Maca. Das Leben und die Gewohnheiten der Bewohner dieser Dörfer hat sich seit der Inkazeit nicht sehr viel verändert. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Am Abend Rückkehr in das Hotel in Arequipa.

Molino Sabandia bei Arequipa

An diesem Tag besichtigen wir die Felder in der Umgebung Arequipas und besuchen die Mühle von Sabandia (Molino Sabandia), die 1621 erbaut wurde und durch die benachbarten Wasserfälle betrieben wird. Diese Mühle ist heute noch in Betrieb. Ferner besuchen wir die „Mansion del Fundador“, eine Hacienda des 16. Jahrhundert, die dem Gründer der Stadt gehörte und später an die Jesuiten verkauft wurde; danach wurde die Hacienda an die Familie Goyeneche verkauft. Besichtigen Sie ihre wunderschöne restaurierte Kirche. Rückfahrt nach Arequipa und Übernachtung im Hotel.

Das ist eine 4-Stunden-Tour am Nachmittag. Am Vormittag haben wir La Recoleta, das Convent-Museum besucht. Am interessantesten ist sicherlich die Klosterbibliothek. Weiterhin gibt es dort eine prekolumbianische Abteilung, einen Teil über die Flora und Fauna am Amazonas sowie viele religiöse Abteilungen. Dort sind relativ wenige Touristen im Vergleich zum Santa Catalina-Kloster. Warum eigentlich? Es liegt nicht unmittelbar im Zentrum, ist aber gut zu Fuß zu erreichen. Uns hat sich eine kompetente englischsprachige Führerin angeboten.

Busreise über die Panamericana nach Lima

Sehr früh am Morgen Transfer zum Busbahnhof. Fahrt mit dem Bus (6.30a.m) über die Panamericana nach Lima. In Lima Transfer zum Hotel. Übernachtung.

Hier haben wir uns etwas viel zugemutet. Der Bus der Gesellschaft Cruz del Sur war ein besserer Linienbus, jedoch haben wir gesehen, daß um diese Zeit keine bequemeren Busse nach Lima unterwegs waren. Wir wollten jedoch unbedingt tagsüber fahren, um möglichst viel zu sehen. Bis Nazca ist die Panamericana sehr interessant. Die hügelige und zerfurchte Landschaft fällt unmittelbar ins Meer ab. Dadurch gibt es viele Serpentinen und abenteuerliche Ausblicke. In Nazca stiegen alle anderen Touristen aus, um am darauffolgenden Tag die dortigen Linien zu überfliegen. Ab Nazca wird die Fahrt extrem eintönig und lang. Ankunft in Lima war gegen 22 Uhr. Man sollte doch lieber fliegen, oder in Nazca einen Stopp einlegen. Aber hinterher weis man sowas immer besser 🙂

Stadtrundfahrt durch Lima

Am Vormittag Stadtrundfahrt in der „Stadt der Könige“. Wir besichtigen das historische Zentrum von Lima: Hauptplatz, Regierungspalast, Rathaus, Kathedrale (hier befindet sich das Grab von Francisco Pizarro, Eroberer Perus), Museum der Kathedrale, Kirche von Santo Domingo (Gräber von Santa Rosa und San Martin), Kirche von San Pedro, Balköne des kolonialen Lima (Palast von Torre Tagle), Paseo de Aguas und der Konvent ¨de los Descalzos¨.

Anschliessend Besichtigung des Wohnviertels San Isidro und des Parks ¨el Olivar¨, Miraflores, Kennedypark, Park der Liebe und das Einkaufszentrum Larcomar, San Borja.

Tour durch die Museen in Lima

Am frühen Vormittag besuchen wir das Goldmuseum, eine private Sammlung, die mehr als fünftausend Stücke der Inkaperiode und Pre-inkaperiode beinhaltet (Masken aus Gold, Keramik und Textilien). Anschliessend Besichtigung des Museums Larco Herrera. Danach steht freie Zeit zur Verfügung. Zur geeigneten Zeit (21 Uhr) Transfer zum Flughafen. Abflug mit DL274 um 0:10 Uhr.

Zwei ähnlich gelagerte Museen hintereinander strengen natürlich ganz schön an. Deshalb sollten man die Aufteilung der beiden Tag etwas verändern. Das erstgenannte Goldmuseum beinhaltet noch ein unvorstellbares Sammelsurium aus Waffen, Uniformen, Helmen usw. aus allen Teilen der Welt. Sehr beindurckend das ganze.

Lima erschien uns nicht so abstoßend, wie wir es vorher häufig in Internet-Berichten oder Reiseführern gesehen hatten. Natürlich drückt es auf die Stimmung, wenn nach Wochen voller Sonne eine Stadt im Dunst besucht wird. Das liegt am kalten Humboldt-Strom und sicherlich auch am Verkehr. Die Zeitplanung war gut gewählt, sodass das Shopping in der City nicht zu kurz kam. Die Unterbringung war in einer Pension in Miraflores. Die Taxifahrt in die City dauert ca. 20 Minuten und kostet 8 bis 12 Soles (3-4 €).

Der Rückflug war an dem Tag, als in New York und großen Teilen Nordamerikas das Licht ausging (Black out). Auch wir waren betroffen und mußten umgebucht werden und dadurch recht lange in Atlanta warten.